| Northeim |
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Ansprechpartner: Projekttitel: Baustein: Die freigewordenen Läden blieben in den Neben- und Randlagen häufig erhalten. Die sich heute darin ansiedelnden Folgenutzungen sind meist wenig geeignet, die Qualität ihrer Umgebung zu steigern. Hinter den Schaufenstern ehemaliger Geschäfte finden sich Büros, Agenturen, kleinere Dienstleistungsbetriebe, Imbisse etc.. In Northeim tritt diese Entwicklung besonders im Bereich der „Neustadt" auf. Dort erstreckt sich beidseitig der Straße eine geschlossene Bebauung aus überwiegend kleineren Fachwerkgebäuden. Anteilig steht die Wohnnutzung im Vordergrund. Die Wirkung des Quartiers wird jedoch durch die in den vorhandenen Ladenlokalen angesiedelten Nutzungen geprägt. Diese sind zwar im einzelnen nicht als störend zu bewerten, wirken sich jedoch in ihrem Erscheinungsbild negativ auf ihre Umgebung aus. Ziel ist eine Aufwertung der Altstadt als Wohnort durch die Sanierung ehemaliger Geschäftsgebäude und damit verbunden der Umbau von Ladenflächen in Neben- und Randlagen zu zeitgemäßen Wohnraum. Auf diese Weise sollen im Kontext des Demographischen Wandels attraktive Wohnungen in zentraler Lage entstehen. Einhergehend gilt es die Attraktivität der Hauptlagen zu steigern. Eine Reduzierung der Ladenflächen in den Nebenlagen lässt eine Stabilisierung der Nachfrage an den Rändern der Hauptgeschäftstraßen (Breite Straße, Markt, Mühlenstraße) erwarten. Vorrangig aus privatwirtschaftlichen Engagement konnten in den letzten Jahren in der Northeimer Altstadt einige Impulsprojekte umgesetzt werden. Diese bewirken als Wohn- und Geschäftshäuser eine Aufwertung der Zentralen Lage (Wohn- u. Geschäftshäuser Am Münster 6 u. 8, Münsterzentrum (Am Münster 9-11)) oder bieten an deren Rändern zeitgemäßen Wohnraum im ansprechenden Fachwerkambiente (Mühlenstraße 19, Corvinushaus (Schaupenstiel 7)). Die Projekte stießen auf eine positive Nachfrage und sind daher geeignet, einen Anstoß für weitere private Vorhaben zu bewirken.
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Fachwerktriennale